Ein paar Gesundheitstips ...

Vorbeugen ist besser als heilen ...

Wieviel darf ich wiegen?

Infos zurErnährung bei Nierensteinleiden

Infos zum Thema Diabetes mellitus

Infos fuer Fernreisen...

Kindgerechter Garten - welche Pflanzen sollten Sie besser nicht in Ihrem Garten haben

 

Infekt-Gefahr?

Vorbeugen ist besser als heilen ...

Diesen Satz haben Sie sicherlich schon Tausend und einmal gehört. Dennoch gehört er zu den treffendsten Weisheiten unserer Eltern und Großeltern. Besonders in der kühleren Jahreszeit erhält diese Weisheit einen besonderen Stellenwert.

In den sonnenarmen Wintermonaten benötigt unser Körper sehr viel Energie und Vitamine, um den Einflüssen des naßkalten Wetters zu trotzen. Das sollten Sie bereits bei der normalen Ernährung berücksichtigen. Es ist nicht unbedingt sinnvoll, sich mit Vitaminpräparaten und Stärkungsmitteln vollzustopfen. Eine ausgewogene Ernährung macht dies in der Regel überflüssig. Stärkungsmittel und Vitaminpräparate sind deshalb aber nicht zu verteufeln. Bei Rekonvaleszenten sind sie durchaus sinnvoll einsetzbar.

Aber zurück zur Ernährung. Essen Sie in den Wintermonaten besonders viel Obst und frisches Gemüse. Diese enthalten alle Mineralien und Vitamine, die der Körper braucht. Wenn Sie sich viel draußen aufhalten, ist es auch völlig in Ordnung, wenn ihr Appetit etwas größer ist. Ein kleines Pölsterchen kann in diesem Fall also nicht schaden. Der größere Hunger hat einen ganz einfachen Hintergrund: Der Körper benötigt zum Aufrechterhalten der Körperwärme im Winter natürlich mehr Energie. Und diese Energie müssen Sie ihm wieder zuführen.

Das darf jetzt aber nicht als Entschuldigung für überflüssige Pfunde gelten ;-))).

Und denken Sie daran - auch übermäßiger Alkoholgenuss und Nikotin schaden nicht nur der Leber und den Herzkranzgefässen, auch das Immunsystem wird ungünstigt beeinflusst.

Ihr Praxis-Team

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Gewichtsproblem?

Wieviel darf ich wiegen?

Immer wieder werden wir gefragt:
Wieviel beträgt eigentlich mein Idealgewicht. Nun im Grunde genommen ist die Formel dafür ganz einfach.

Geschlecht

Männer:

Frauen:

Normalgewicht

Körpergröße minus 100

Körpergröße minus 100

Beispiel

Sie sind 175 cm groß, abzüglich 100, ergibt 75 kg.

Sie sind 168 cm groß, abzüglich 100, ergibt 68 kg.

 

 

 

Idealgewicht

Körpergröße minus 100 minus 10 %

Körpergröße minus 100 minus 15 %

Beispiel

Sie sind 175 cm groß, abzüglich 100, ergibt 75 kg, abzüglich 10% (7,5 kg), ergibt 67,5 kg.

Sie sind 168 cm groß, abzüglich 100, ergibt 68 kg, abzüglich 15 % (10,2 kg), ergibt 57,8 kg.

Das sind natürlich nur grobe Richtwerte. Es sollte immer der eigene Energieverbrauch berücksichtigt werden. Ein Bauarbeiter z. B. hat logischer Weise eine größere Muskelmasse, die dementsprechend auch mehr wiegt.

Wichtigste Regel - Sie müssen sich wohl fühlen.

Ihr Praxis-Team

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Fernreisen

REISE-INFOS?

Ferne Länder sind heute immer schneller erreicbar. Dabei wird leider übersehen, dass Ferne Länder zwar einen exotischen Reiz haben, gleichzeitig aber für uns auch exotische Krankheitsrisiken bestehen. Aber auch ganz "normale Verletzungen" können in den Tropen zu ernsten Problemen fuehren. Zur Reisevorbereitung gehöhrt deshalb auch eine Impfberatung und ärztliche Tips zum Verhalten in Ihrem Reiseland. Kommen Sie bitte schon mindestens 4 Wochen vor der Abreise in die Praxis - notwendige oder empfehlenswerte Impfungen können dann ohne Zeitdruck durchgeführt werden.

Ein interessanter Link zu diesem Thema ist auch

>Fit for Travel<

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Kleinkinder und Pflanzen

Wer hat Sie nicht gerne - die Pflanzen im Fenster , auf dem Balkon und im Garten. Wissen Sie aber welche Pflanzen in Ihren Umgebung giftig sind. Der schöne Oleander, der Weihnachtsstern oder die Anturia ? Viele Infos zu Pfanzen vom Stiefmütterchen über die Gernanie bis zur Herbstzeitlosen finden Sie in einer schön bebilderten Datei der Universität Düsseldorf (Giftzentrale)

GIFTIGE GARTENPFLANZEN

 

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NEWS zu Nierensteinleiden und Ernaehrung

Bisher wurde vielfach neben der erhöhten Trinkmenge eine calciumarme Ernährung beim Auftreten von Calcium-Oxalat-Steinen empfohlen. Neuere Studien (veröffentlicht im New England Journal of Medicin 346 (2002)2,77-87)  zeigen, dass auf Dauer die Verminderung der Zufuhr an tierischem Eiweiss, zusammen mit einer Verminderung der Aufnahme von Kochsalz (NaCl),  zu wesentlich weniger Steinbildungen führen, als die bisher empfohlene calciumarme Diät. Dies gilt vor allem für Patient mit Calciumoxalatsteinen und einer erhöhten Calciumausscheidung im Urin.

In der vorgelegten Studie wies die erfolgreiche Diät  52 Gramm tierisches Eiweiss pro Tag und 50 mmol Kochsalz pro Tag auf. DieTrinkmenge sollte weiterhin mindestens 2 Liter betragen, wobei Mineralwasser mit viel Bikarbonat (kohlensäurereiches Wasser) empfehlenswert ist. Bikarbonatreiches Wasser führt zu einer Alkalisierung des Urins, dadurch sind Calciumoxalat- und Harnsäuresteine besser löslich und kristallisieren damit weniger aus.Ungeignet sind zuckerhaltige Limonaden/Cola sowie Schwarz-Tee und Kaffee.

 

Also:   Weniger Fleisch und weniger Salz - aber viel trinken.

Prinzipiell trifft dies wohl auch für Patienten mit Harnsäuresteinen (Gicht) zu. Hier sollte aber neben einer purinarmen Kost (keine Innereien, wenig Fisch und keine Haut von Geflügeletc.), auch die Medikation mit harnsäuresenkenden Medikamenten (z.B. Allopurinol) nicht vergessen werden.

Patienten mit einer erhöhten Oxalsäureausscheidung sollten die oxalsäurehaltige Nahrungsmittel wie Rhabarber, Spinat, Mangold und rote Beete meiden

 

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INFOS zum Diabetes mellitus

Das Vorkommen bzw. das Auftreten des Diabetes mellitus nimmt in der Bevölkerung leider immer mehr zu, und kann bald als Volkskrankheit angesehen werden. Dies ist sicher auch eine Folge unseres heutigen Lebensstiels und der Luxus-Ernährung mit den entsprechenden Gewichtsproblemen.

Die Gefahr der Zuckerkrankheit  beruht auf den, meist irreversiblen Folgeerkrankungen, die durch den dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel ausgelöst werden. Die meisten Diabetiker haben von seiten des erhöhten Blutzuckerwertes selbst, oft wenig Beschwerden, was aber gerade die Motivation zur Therapie mit Gewichtsreduktion und diätetischen Einschränkungen nicht gerade fördert, zumal die Umstellung und Therapie fast immer lebenslang weitergeführt werden muss.

Die Folgeerkrankungen haben aber oft lebensbedrohlichen Charakter und schränken im weiteren Verlauf die Lebensqualität stark ein.

Die wichtigsten Folge-Erkrankungen sind:

  1. Gefäss-Erkrankungen mit hohem Risiko für eine KHK mit Herzinfarkt und Schlaganfällen, sowie Gliedmaßenverlust (Amputationen von Zehen etc.) und die sogenannte "Schaufensterkrankeit" mit Schmerzen  in den Beinen schon bei kurzen Gehstrecken
  2. Augenerkrankung mit Sehverlusten bis hin zur Erblindung
  3. Nierenerkrankung mit Auftreten eines Bluthochdruckes und hohem Risiko dialysepflichtig zu werden (über 50% der Patienten an der "künstlichen Niere" sind Diabetiker!)
  4. Nervenschäden. Der Diabetes führt einerseits zu Gefühlsstörungen ( keine Empfindungen für Schmerzen bei Verletzungen z.B. an den Füssen), andererseits aber auch zu anhaltenden und nur schwer therapierbaren Nervenschmerzen besonders in den Beinen. Auch Potenzstörungen bei Männern sind hierdurch möglich.

Um diese Folgeerkrankungen zu vermeiden muss der Blutzucker bei Diabetikern gut eingestellt sein und sollte regelmäßig folgendes Kontrollprogramm durchgeführt werden.

Sie selber sollten

  1. Regelmäßige Ihre Füße auf Wunden und Druckstellen untersuchen und auf "offene Stellen ", dies ist meist Fusspilz, achten.
  2. Einmal in der Woche Ihr Gewicht kontrollieren und im Diabetiker-Pass dokumentieren
  3. Einmal im Jahr den Augenarzt zur Kontrolle des Augenhintergrundes aufsuchen
  4. Falls ärztlicherseits empfohlen, entsprechende Eigenmessungen des Blutzuckers (bei insulinpflichtigen Diabetikern) oder des Harnzuckers durchführen.
  5. Bei Neu-Einstellung oder Umstellung die Einschränkung bezüglich der Verkehrstüchtigkeit wegen der Unterzuckerungsgefahr beachten
  6. Auf die vom Arzt oder der Diätassistentin erklärte Diät achten. (hierzu gibt es in Buchhandlungen auch entsprechende Ratgeber)

Ihr Arzt wird

  1. bei diätischer Behandlung alle 2-3 Monate eine Blut und Urin-Untersuchung durchführen. Dabei wird auch der Blutdruck kontrolliert.
  2. bei Behandlung mit Tabletten oder/und Insulin dieses Kontroll-Intervall u.U. auch entsprechend dem Typ des Arzneimittels und des Verlaufes (Hypoglykämien etc.) verkürzen.
  3. alle 2-3 Monate den HbA1c-Wert bestimmen. Dieser Wert,  der oft auch als Blutzucker-Langzeitwert bezeichnet wird,  ist ein gutes Abbild der Blutzucker- einstellung über die letzten 4 Wochen.
  4. mindestens einmal jährlich ein Belastungs-EKG durchgeführen. Hierbei wird eine mögliche koronare Herzerkrankung - die gerade beim Diabetiker auch stumm, d.h. ohne Schmerzen bei Belastung auftreten kann - aufgedeckt und damit das Herzinfarktrisiko gesenkt.

Der HbA1C-Wert gibt Auskunft über die erreichte Stoffwechsellage. Die Normwerte sind teilweise laborspezifisch, deshalb fragen sie auch Ihren Arzt zu den Normal-Werten und ZU  IHREN  ZIEL-WERTEN.

 

Normal

Sehr gut

 Gut

Mäßig

Schlecht

Ungenügend

 4,2-6,2

6,3-7,0

7,0-8,0

8,0-9,0

9,0-10.0

über 10

     

 Also Vorsicht und Denken Sie daran - Die "kleine Sünde" rächt sich in 10 Jahren - dann gibt es aber kein zurück mehr. Die Zuckerkrankheit tut nicht weh - aber die Folgekrankheiten werden um so schlimmer schmerzen.

 

 

 

 

 

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